Nordische Länder: Vorreiter der Energiewende

Die nordischen Länder gelten seit langem als Vorreiter auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien.
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Die nordischen Länder gelten seit langem als Vorreiter auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien. Sie bereiten sich darauf vor, ihre Kapazitäten in diesem Bereich auszubauen und damit dem Rest Europas den Weg zu weisen.

Länder als Vorreiter

Die nordischen Länder haben sich beim Thema “grüner Übergang” hervorgetan. Ihre Investitionen in erneuerbare Energien können ein Beispiel für die europäischen Länder sein, die eine rasche Dekarbonisierung ihres Energiesystems anstreben.

Rystad Energy, ein Marktforschungsunternehmen im Energiebereich, prognostiziert, dass die Produktionskapazität für Windkraft und Photovoltaik in Schweden, Finnland und Dänemark bis 2030 auf 74 GW ansteigen wird. Sie beträgt derzeit nur 30 GW. Eine solche Produktion würde ihren Bedarf übersteigen. Dies wird es den nordischen Ländern ermöglichen, saubere Energie zu niedrigen Preisen und mit einer stabilen Versorgung nach Europa zu exportieren.

Derzeit erzeugen die nordischen Länder über 90% ihres Stroms aus kohlenstoffarmen Energiequellen. Bis 2030 sollen in der Region große Projekte für erneuerbaren Wasserstoff entstehen. Diese Projekte werden es den nordischen Ländern ermöglichen, ihre Führungsrolle beim europäischen Übergang durch die Dekarbonisierung von Schwerindustrien wie Stahl und Zement auszubauen.

Unterschiedliche Energiemixe

Die drei nordischen Länder verfügen über einen Energiemix, der zu den saubersten der Welt gehört. Sie sind jedoch das Ergebnis unterschiedlicher Energiestrategien. Schweden, das über die sechstgrößte Stromerzeugungskapazität in Europa verfügt, hat sich weitgehend auf Kernkraft und Wasserkraft verlassen.

Später baute sie die Onshore-Windkraft aus, die nun die drittgrößte Stromquelle des Landes darstellt. Schweden plant, die Nutzung der Kernenergie fortzusetzen. Durch den geplanten Ausbau ihrer Produktionskapazität wird sie in den kommenden Jahren zu einem der größten Stromexporteure in Europa werden.

Dänemark ist einer der Pioniere der Offshore-Windkrafttechnologie. Die dänische Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 12,9 GW an Offshore-Windkraftkapazitäten zu errichten. Dänemark möchte auch die Kohlenstoffabscheidung und -speicherung ausbauen.

Das Land verfügt nämlich über große Speicherkapazitäten, insbesondere in der Nordsee. Die nordischen Länder sind bei ihrem Übergang unterschiedliche Wege gegangen, haben es aber geschafft, einen Energiemix zu haben, der zu den am wenigsten kohlenstoffhaltigen gehört. Damit weisen sie dem Rest Europas den Weg.

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