Eine Globale Allianz für Offshore-Windkraftanlagen

GWEC, IRENA und Dänemark gründen eine neue globale Allianz für Offshore-Windkraftanlagen, um deren Einführung zu fördern.
Alliance mondiale pour l'éolienne offshore

Eine globale Allianz für Offshore-Windkraftanlagen wurde ins Leben gerufen. Getragen von IRENA, GWEC und Dänemark wird ihre Hauptaufgabe darin bestehen, das Potenzial der Offshore-Windenergie freizusetzen.

Massive Förderung der Offshore-Windenergie

Die öffentliche Veranstaltung in New York bot unter anderem die Gelegenheit, die Ambitionen und Visionen des Bündnisses vorzustellen.

Seitdem hat sich die Global Offshore Wind Alliance (GOWA) die Herausforderung gestellt, die weltweit installierte Offshore-Windkraftkapazität um 670% zu erhöhen. Diese würde damit von 57 GW im Jahr 2021 auf 380 GW im Jahr 2030 steigen. Die Allianz will ein unverzichtbarer Katalysator für die Freigabe einer Ressource werden, die weltweit über eine Produktionskapazität von mehr als 71.000 GW verfügt.

Für den dänischen Klimaminister Dan Jørgensen ist die internationale Zusammenarbeit ein unumgängliches Gebot:

“Wir können dies nicht allein erreichen, sondern müssen im öffentlichen und privaten Sektor sowie in den Ländern und Regionen zusammenarbeiten. Die Globale Allianz für Offshore-Windenergie wird eine Plattform sein, um dies zu erreichen”.

Dänemark, das die Allianz initiiert hat, ist ein Vorreiter in diesem Bereich. In der Tat setzt das Land seit den 1970er Jahren auf die Winde, die über das Land hinwegfegen. Fünfzig Jahre später wurde es zum Pro-Kopf-Weltmeister im Bereich Windenergie. Eine Erfahrung, die Dan Jørgensen gerne teilen möchte:

“In Dänemark wurde 1991 der erste Offshore-Windpark der Welt errichtet. Wir haben viel Erfahrung auf diesem Gebiet und teilen diese Erfahrung seit langem mit dem Rest der Welt.”

Das Land wird diese Investition übrigens fortsetzen, um von russischem Gas unabhängig zu werden.

Kampf gegen die globale Erwärmung

Die globale Allianz für Offshore-Windkraftanlagen will vor allem die Klimaziele erfüllen. Tatsächlich sind laut den Prognosen von IRENA und IEA 2.000 GW an installierter Offshore-Windkraftkapazität erforderlich, um das Ziel zu erreichen, die globalen Temperaturen auf 1,5°C zu begrenzen.

Laura Daniel-Davis, stellvertretende Sekretärin der Vereinigten Staaten für Land- und Mineralienmanagement, stellt fest, dass das im Pariser Abkommen festgelegte Ziel ohne internationale Zusammenarbeit nicht eingehalten werden kann:

“Wir sind uns des Wertes der weltweiten Zusammenarbeit im Bereich der Offshore-Windenergie und der absoluten Notwendigkeit bewusst, dass jedes Land seinen Teil zum Kampf gegen die Klimakrise beiträgt.”

Darüber hinaus ist das Setzen auf Offshore-Windkraftanlagen angesichts der äußerst angespannten geopolitischen Lage ein Weg, die Energieunabhängigkeit zu beschleunigen. Ein Weg, den Francesco La Camera, Generaldirektor von IRENA, weiterverfolgen möchte:

“Die Energiesicherheit und die brutale Energiekrise zwingen uns, unsere Welt neu zu bewerten. Die Offshore-Windtechnologie ist das Tor zu neuen Standorten, die große Windressourcen nutzen”.

Die Vertreter der Allianz luden darüber hinaus neue Partner aus dem öffentlichen und privaten Sektor ein, sich der Allianz anzuschließen. Eine Zusammenarbeit, die sie ausbauen wollen, um neue Partnerschaften zu erreichen.

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